1 Jahr ist der Lütte schon da! Teil II – Der Weg bis Heute
Die Geburt ist erst der Anfang von einem langem Weg den das neue Leben zurücklegen wird. Gerade die ersten Jahre zeigen uns in wie kurzer Zeit ein Kind sich verändert, entwickelt und heranwächst.

Der Einzug daheim

Wie ich schon vorher geschrieben hatte war die Geburt schnell und aufregend. Was danach kam erzähle ich dir jetzt.

Die beiden Mädels und ich haben uns schon unaussprechlich gefreut dass Mama und der Lütte endlich nach Hause kommen. Der Lütte und vor allem Mama haben sich noch mehr gefreut nach drei Tagen endlich zu uns zu kommen.

Da der Lütte im August zur Welt kam waren die Zimmer entsprechend belegt. Highlight war hierbei das Mama mitten in der Nacht, gerade eingeschlafen, das Zimmer wechseln musste weil eine Hochschwangere unbedingt separat liegen musste. Dies hat sich die drei Tage die Mama im Krankenhaus nur so durchgezogen, weswegen Sie sich über eine ordentliche Mütze Schlaf gefreut hat.

Der Lütte wusste damals was sich gehört und hat sich die erste Zeit an folgenden Tagesrhythmus gehalten. Aufwachen -> Fläschchen -> Schmusen -> Bäuerchen -> 2 Stunden schlafen -> Aufwachen -> usw. Gerade ich habe die Fläschchen und Schmusezeit genossen. Was heißt ich habe genossen? Ich genieße noch aber dazu kommen wir noch.

Was mir dabei immer mehr auffiel bei den unendlichen Selfies die ich geschossen habe ist das man sich nie satt sehen kann an so einen kleinen Würmchen. Passend dazu übrigens einer meiner ersten Sätze zu Mama nachdem ich realisiert hatte mein Sohn ist da. „Die anderen Eltern tun mir leid, keiner von Ihnen hat so ein schönes Baby wie wir!“. Da stehe ich übrigens bis heute zu 😉

Die ersten Worte

Auf jeden Fall verging die Zeit schneller als jeden von uns lieb war. Mama und ich haben immer fleissig mit dem Lütten Mama und Papa geübt in der Hoffnung das er zufällig einen von uns beiden fürs erste Brabbeln nimmt. Mama hat, aus meiner Sicht, leider gewonnen. Noch heute ist es so das er ganz viel Mama, Mam Mam oder Omam mam sagt. Papa flüstert er dafür ganz süß.

Auf den Bauch gedreht

Was der kurze im Anschluss sehr gut raus hatte war auf den Bauch drehen. Ich wurde dabei immer unruhig liest man doch sowas wie „plötzlicher Kindstod ist bei Babys die auf den Bauch liegen und schlafen statistisch wahrscheinlicher“. Passend dazu hat der Lütte nicht nur den Dickkopf von Mama und Papa geerbt sondern auch die Schlafpose. So habe ich mir bis heute angewöhnt immer zu fühlen ob er noch atmet bevor ich dann beruhigt ins Bett gehe und einschlafe. Mache ich es nicht hole ich die Kontrolle spätestens nach 20 Minuten nach.

Was kommt übrigens dabei raus wenn man ein Baby mit Dickkopf hat was sich andauernd auf den Bauch dreht? Richtig, er kurze versuchte immer wieder zu krabbeln, solange er auf der Couch lag. Es hat auch etwas gedauert bis er die Koordination raus hatte.

Diese hat er übrigens dann doch auf dem Boden und zwar auf dem Rücken geübt in dem er mit seinem Spielbogen spielte. Ich habe es immer faszinierend gefunden das von Tag zu Tag der kleine Mann immer zielsicherer nach den kleinen Holzgebimmel griff. Nach weiteren Übungen konnte der kleine dann die Figuren auch richtig halten. Wahnsinn!

Das kleine Krabbeln

Ein paar Wochen oder Monate später, wir lagen Abends mit dem kleinen auf der Couch, drehte er sich plötzlich auf den Bauch und krabbelte los. Nicht in Richtung Mama oder Papa, nein, die Kante ist ja viel magischer. Beim Anfang des Krabbeln merkte ich übrigens das alle Eltern, sobald das Kind unaufhaltsam auf eine Kante zu krabbelt bzw. zugeht Supergeschwindigkeiten entwickeln.

Hierzu möchte ich einen 1Live O-Ton zitieren: „Reflekte sind wichtig im Leben!“.

Die ersten Schritte

Irgendwann, wenige Wochen später, entschied sich der Lütte dazu das er nun Krabbeln kann und es langweilig ist. Die großen können doch auch noch mehr. Mal sehen wie dieses laufen funktioniert. Er übte immer fleissig auf der Couch und eines Morgens bekam ich per Whatsapp ein Video von Mama. Der kurze steht auf und läuft. Mir kamen fast die Tränen auf der Arbeit. Ich war stolz, überwältigt und mehr als baff in einem.

Die Zähnchen

In der Zwischenzeit wuchsen natürlich wie bei jedem Baby auch nach und nach die Zähne. Wir hatten Glück das der Lütte es relativ sportlich nahm. Man merkt zwar noch heute dass er bei Wachstumsschüben von Zähnen oder dem Körper knatschiger und schmusiger als sonst ist aber dass ist wirklich jammern auf hohen Niveau.

Mehr als nur Milch

Wie gingen irgendwann dazu über anstatt immer nur Milch die ersten Gläschen zu geben. Haben wir uns anfangs noch vorsichtig angetastet, waren wir im Anschluss doch um so überraschter dass er die Gläschen so verputzt hat. Schnell nahm er nicht nur mehr halt vor Glässchen sondern fiel auch über Eis, Pudding und alles andere her. Mittlerweile ist er auch soweit das nicht nur mehr anschaut und anknatscht was er möchte sondern darauf zeigt und einen mit einem lieblichen „hm“ darauf hinweist was der Lütte möchte.

Das Einschlafritual

Bis heute haben wir übrigens immer noch das Ritual das wir Abends ein Fläschchen trinken und der kleine dann bei mir auf den Bauch einschläft. Das funktioniert mittlerweile auch nicht mehr jeden Tag aber ich genieße es trotzdem und koste die Zeit aus solange es geht.

Ich habe sicher einiges vergessen aber das sind soweit die Entwicklungen die ich spontan vor Auge haben.

Im dritten und letzten Teil erzähle ich dir am Freitag vom ersten Geburtstag des Lütten.

Dir hat der Beitrag gefallen? Teile Ihn doch mit Freunden.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
Menü schließen