1 Jahr ist der Lütte schon da! Teil III – Der erste Geburtstag
Wie Du in Teil I und Teil II gemerkt haben wirst ist der Weg zum neuen Leben als auch das erste Jahr des neuen Lebens ereignisreich. Jeder kann seine eigene besondere Geschichte erzählen und jede von Ihnen ist einzigartig. Doch gerade beim ersten Geburtstag wirst Du merken oder gemerkt haben das dein Kind immer noch klein ist aber nicht mehr so klein wie Du es insgeheim gerne hättest.

Die Vorbereitungen

Wie es immer kurz vor dem Geburtstag ist überlegt man wie dieser vorbereitet werden kann. Mama, die Mädels und ich haben uns dazu entschlossen das wir innerhalb der Familie feiern und es Kuchen bis zum Abwinken gibt.

Wer sich übrigens am Kuchen satt gesehen hat den kann ich beruhigen. Dies ist vorläufig das letzte Bild. Aber es kommen noch andere Tage mit Kuchen. Am Rande möchte ich erwähnen dass er verdammt lecker war ! Danke nochmal Mama!

Jedenfalls kamen wir auf den Kuchen weil unsere Große den Rogenbogenkuchen für  einen Freund backen wollte. Das ging auch fast gut. Wenn man davon absieht das Clique beim backen sehr unkoordiniert war und nicht genügend bzw. auch die falsche Lebensmittelfarbe hatte. Dass unsere damalige Springform dann noch zu groß war hat ihren Rest dazu getan. Geschmeckt soll er trotzdem haben. Ich habe auf meine sympathische Art noch einige Zeit danach gesagt das man Backen genauso lernt wie Kochen. In dem man es macht. Antwort war immer „nie wieder“. Meine Gedanken dazu „Manchmal ist es schön Papa zu sein!“

Ich komme aber von den Vorbereitungen ab. Mama hat das Rezept Wochen im Voraus studiert, alles nötige bestellt, eingekauft und ist es gedanklich durchgegangen. Sehr erfolgreich wie ich bereits sagen durfte. Weiterführend hat Mama dann noch einen super saftigen Marmorkuchen nach altem Schulrezept gebacken.

Ich für meinen Teil habe in meiner heimlichen Küche – im Supermarkt – schnell noch einen Käsekuchen und eine Benjamin Blümchen Torte „gebacken“. Bei wem von euch darf die Benjamin Torte eigentlich auch nicht fehlen, egal wie alt die Kinder sind?

Der große Tag

Der kleine Mann merkte schon einen Abend vorher das am nächsten Tag irgendwas tolles sein muss. Er versuchte lange durchzuhalten, schlief recht unruhig und wollte ganz viel schmusen. Am nächsten Morgen weckte er uns auch ganz früh damit Mama ihm noch kuschelnd im Bett ein süßes Geburtstagslied singen konnte. Dies zu beobachten war wieder einer dieser tollen Papamomente obwohl ich nicht direkt involviert war.

Vormittag haben Mama und die Mädels tatsächlich auch noch das Esszimmer wunderschön hergerichtet mit Luftballons, Luftschlangen und einem Geburtstagsbanner.

Als ich von der Arbeit kam habe ich noch meine Mutter (ich nenne Sie im weiteren Omapa) abgeholt. Omama (genau, Oma mütterlicherseits) war bereits bei uns. Da die beiden Cousins, die Tante und der Onkel noch etwas länger brauchten, fingen wir schon mal mit Kaffee und Kuchen an. Hier sei kurz angemerkt das ich den Tag über noch nichts gegessen hatte. Ein großer Fehler weil dann innerhalb kürzester Zeit jede Menge leckeren Kuchens  mit Kaffee in den Bauchi passt. Ich habe nichts bereut!

Geschenke! Geschenke!!!

Nachdem wir mit dem restlichen eingetrudelten Gästen den Kuchen gegessen haben, fingen wir an die Geschenke auszupacken. Von Omama hat der Lütte einen richtig coolen Bagger geschenkt bekommen. Das tollste für den Kleinen am Bagger ist tatsächlich der Griff an der Schaufel als die Schaufel selber.

Hier ist mir auch mal wieder aufgefallen wie unglaublich der Gleichgewichtssinn bei so Zwergen ausgeprägt ist. Wenn wir ehrlich sind kann er gerade mal knapp zwei Monate laufen und schafft es schon den klobigen Bagger in die Hand zu nehmen und das Gleichgewicht halbwegs zu halten.

Von Omapa bekam der Lütte ein richtig geiles New Bobbycar in rot. Sind wir ehrlich, egal ob Junge oder Mädchen, ein Bobbycar gehört früher oder später einfach zu jedem Kind. Hierzu werde ich im laufe der nächsten Woche über die erste Probefahrt mit Papa berichten.

Von der Tante und den Cousins hat der kleine Mann richtig coole Minions Klamotten bekommen. BANANAAAAA! Ich freue mich schon tierisch darauf wenn er reingewachsen ist. Ich liebe die Minions!

Vom Onkel hat der Kurze ein Set bestehend aus einem Autoschlüssel, einer Fernbedienung und einem Handy bekommen. Gerade über die Fernbedienung haben Mama und ich uns gefreut. Wie sich im Laufe der Woche nämlich herausgestellt hat investieren wir nun wesentlich – also wirklich erheblich – weniger Zeit darin die Fernbedienungen zu suchen.

Von uns bekam der kleine Mann eine Art Rennbahn im Batman Style, welche ich nicht nur aufgebaut sondern auch erstmal ausgiebig getestet habe. Batman fährt den Berg hoch… Batman verfolgt den Joker den Berg unter.

Überrascht war ich an der Stelle nicht nur das der Kleine auch tatsächlich mit den Sachen anstatt den Kartons gespielt hat, sondern das es auch relativ lange gedauert hat bis er über die Geschenke, die er auf einmal bekam, überfordert haben.

Familie

Ich muss auch ehrlich gestehen das davon ab das unser kleiner Geburtstag hatte ich es auch sehr genossen habe so einen großen Teil der Familie zusammen zu haben. Im laufe der Zeit, wenn jeder sein eigenes Leben aufgebaut hat wird es doch immer seltener – weil immer schwieriger – alle zusammen zu bekommen. Es ist immer wieder herzlich über früher zu reden, gemeinsam zu lachen oder über aktuelle Themen zu reden und zu grübeln.

Auch hierbei merkte ich wieder wie groß der kleine mittlerweile ist. Der Lütte sah Omapa und hat direkt „Wie groß ist der SohnVonPapa“ gespielt. Er hat sich zudem später einfach ein Spielzeug geschnappt auf das er gerade Lust hatte und hat dann auch wirklich kurz alleine gespielt oder versucht herauszufinden wie das Spielzeug denn funktioniert.

Davon ab genoss er natürlich auch das eine oder andere Stück Kuchen.

Wie das immer so mit Geburtstagen gehen diese viel zu schnell vorbei. Der kleine hat super lange durchgehalten aber irgendwann wird auch das energiegeladenste „Baby“ müde.

An der Stelle auch nochmal ein riesen Dankeschön an alle Familienmitglieder. Es war wunderbar und ich freue mich auf den nächsten Geburtstag von Cousin Nr. 2.

Wie ihr sicher aber auch merkt ist es für uns Väter tatsächlich so das wir uns nochmal das Recht herauszunehmen und Spaß am Spielzeug zu haben. Es ist in diesen Momenten nie peinlich sondern süß. Aber wenn ich ehrlich bin wird Mama in ein paar Jahren auch nochmal zum Kind wenn der kurze dann eine Carerrabahn bekommt.

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Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
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