Bei schlechten Wetter zuhause bleiben?
Klettergerüst im Herbst
Seit ein paar Wochen ist es wieder so weit. Es ist Herbst! Die Tage werden kürzer, die Temperaturen werden milder und die Bäume wechseln ihr blättriges Gewand. Ok, die letzten Wochen hatten wir eigentlich Glück mit dem Wetter aber passend zum Wochenende kommt der Wechsel von Sonne auf bewölkt und regnerisch.

Den Post den Du gleich sehen wirst ist von gestern Morgen. Das nieselige und kalte Wetter hatte uns am Morgen mehr darum „gebeten“ doch zu Hause zu bleiben als einen Schritt vor die Türe zu tätigen.

Wenn das #Wetter Dich schon Morgens anbrüllt :“MACHT EUCH EINEN COUCHTAG!“ 😅 Wer sind wir schon um uns gegen #Mutter Natur zu stellen? 😂

Gepostet von Papa Erklaert am Samstag, 21. Oktober 2017

Ein kleiner Rückblick

Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich schon einmal darüber geschrieben wie es war mit dem Lütti in den Park zu gehen. Damals hatten wir noch Glück mit dem Wetter. Wir konnten im T-Shirt raus und haben im Park unter anderem Ball gespielt.

Es waren erst ein paar Monate vergangen seit dem Kurzi laufen konnte und ich war schon damals begeistert was für eine Energie er aufbrachte!

Auf dem Spielplatz

Wie gesagt ist seit dem Post damals ein Jahr vergangen. Der kleine Mann ist mittlerweile etwas über 2 Jahre alt und ein kleines Energiebündel. Genau deshalb haben Mama Erklaert und ich uns dazu entschlossen etwas mit ihm spazieren zu gehen auch wenn das Wetter nicht ganz so prickelnd war.

Der Spielplatz, der nicht ganz 5 Minuten von uns entfernt ist, wird zurzeit umgebaut. Alte Gerüste und Schaukeln, die bereits dort gestanden haben als ich Grundschüler war, wurden abgebaut und durch neue ersetzt. Die neuen Gerüste sind aktuell noch zum größten Teil nicht fertig gestellt. Das störte den Kleinen aber nicht. Wir haben ein kleines bereits freigegebenes Gerüst erklommen, spielten fangen und sind auf einem Klettergerüst herumgesprungen.

Hierbei zeigte sich mal wieder mehr, dass es dem kleinen Läufer weniger darum geht die Spielmöglichkeiten zu nutzen. Er rannte über den Spielplatz, hatte kleine Hügel bestiegen, war gehopst und vieles mehr. Hauptsache nicht stehen bleiben, sondern auspowern.

Dabei sagte Mama Erklaert zu mir, dass man sieht, dass unser Sohn kein Spielplatzkind ist. Er hat zwar Spaß dort legt aber viel mehr Wert darauf einfach rumzutoben.

Warum ich im Sommer den Spielplatz meide!

Jetzt möchte ich gestehen, dass es wahrscheinlich mir und unserer Wohnsituation geschuldet ist, dass der Lüttinaut kein Spielplatzkind ist. Im Sommer meiden wir normalerweise Spielplätze und gehen lieber in den Gemeinschaftsgarten. Ich denke aus einem Grund den viele Väter kennen.

Mich nervt der vollkommen überfüllte Spielplatz mit all den Müttern die über irgendwelche Dinge reden die mich einfach nur langweilen und sogar nerven. Wäre im Gegenzug der Spielplatz nur mit Vätern gefüllt würde es mich aber genauso nerven da ich mir sehr gut vorstellen kann, dass das Hauptthema Fußball ist was mich kein Stück interessiert.

So war es zum Beispiel beim Grundschulabschiedsgrillen von Lady S. Die Kinder hatten Spaß und es wurde nachts gezeltet. Am Abend saßen alle Väter zusammen am Lagerfeuer während die Kinder noch etwas die tolle Umgebung im Dunkeln erkundet haben. Es war für mich ein verdammt langer Abend!

Wir möchten weitergehen

Kommen wir wieder zurück zum gestrigen Tag. Irgendwann rannte der Zwergi alleine herum. Irgendwann wurde uns wegen der fehlenden Bewegung langsam kalt. Wir riefen Lütti also und wollten noch ein wenig weiter spazieren.

Die Überschrift könnte auch lauten „der Kampf beginnt“. Zwergi wollte noch nicht weiter. Nicht aber wegen dem tollen Spielplatz, sondern vielmehr, weil er dachte Mama und Papa möchten mich nach Hause entführen. Na gut das stimmte auch ein wenig aber der Plan sah, dass erst vor nachdem wir noch etwas gelaufen sind. Mama und Mir hat dieser Spaziergang nämlich auch verdammt gutgetan. Es war zwar frisch und irgendwann wieder leicht nieselig aber so ein kleiner Tapetenwechsel und einfach mal Zeit zusammen zu verbringen kann uns auch unglaublich entspannen.

Raus aus der Wetter-Konfortzone

Jetzt wo der Kleine immer mehr zeigt, dass er auch mal raus möchte und toben will müssen Mama Erklaert und ich raus aus unserer Konfortzone. Wetterfest und warm anziehen und dann ab raus mit dem Lüttonauten. Das muss sicher nicht jeden Tag sein aber dem Duracell Häschen und uns hilft es abzuschalten, sich positiv auszupowern und einfach mal die Gegend noch etwas zu genießen. Zudem was hilft mehr nach einem anstrengenden Tag als ein Kinderlächeln? Nichts!

Was machst Du eigentlich mit deinen Kindern bei dem herbstlichen Wetter?

Liebe Grüße

dein Björn

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Hi Björn, toll das du als Mann ein Blogger bist, findet man auch nicht allzu oft :).
    Danke das du mich an die Scheibenwelt heute erinnert hast.
    Sei lieb gegrüßt und auf Facebook hast du nun eine Followerin mehr 🙂

    1. Hi Nicole,

      erstmal Danke für das liebe Kompliment! Gibt gar nicht mal so wenige männliche Blogger wie man glauben mag. Habe ich aber auch erst festgestellt als ich selbst angefangen habe. ☺️

      Wegen der Scheibenwelt. Nichts zu danken, sind nun mal fantastische Bücher.

      LG

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Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
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