Die Sache mit den Kuscheltieren
Denke an deine Kindheit zurück. Hattest Du ein Kuscheltier welches besonders geliebt wurde und Dich lange als bester Freund begleitet hat? Vielleicht besitzt Du dieses Stofftier noch heute, nach all den Jahren und möchtest nicht dass es von dir getrennt wird. Es muss sich nicht mal um ein Stofftier handeln. Manche von uns oder unseren Kindern haben ja auch ein Kissen, Schnuffeltuch oder sogar ein Hörspiel welches es braucht.

Ich war typisch Junge

Das was ich oben geschrieben habe kenne ich nicht. Also kennen schon aber Ich hatte nie einen besonderen Hang zu Stofftieren oder ähnlichen. Wenn ich ehrlich bin dachte, ich als kleiner Junge, auch immer das Stofftiere – genau wie Puppen – Mädchenkram sind. Ich hatte auch keinen Freund im Umfeld der so etwas hatte.

Aus heutiger Sicht betrachtet muss ich aber auch eingestehen dass mir kein Junge damals bekannt gewesen wäre der es auch zugegeben hätte. Wir haben lieber mit unseren Mask Autos und Power Rangers Action Figuren gespielt oder Friesbees geworfen.

Natürlich habe ich im Laufe der Zeit auch das eine oder andere Stofftier als Liebesbeweis geschenkt bekommen. Jedesmal war es eine Freude und das Kuscheltier wurde an einem besonderen Platz gestellt wo ich es immer bewundern konnte aber nie wurde es von mir bekuschelt.

Ein Junge und sein Stofftier

Das erste Mal mitbekommen das ein kleiner Junge ein Lieblingskuscheltier hat war in unserer Familie. Hierbei hat es sich um ein Schaf gehandelt was noch lange Zeit im Besitz des Kurzen war. Mit lange meine ich dass das Schaf bereits fachgerecht keine Füllung mehr enthielt und keine Wolle an der aussen Seite mehr hatte aber es war das Schaf des Kindes in unserer Familie. Noch heute werden, leider zu lasten des mittlerweile großen Jungen, Geschichten darüber erzählt.

Die Mittlere und ihr Zoo

Als Mama und ich dann damals zusammenzogen sind habe ich gemerkt dass unsere Mittlere ebenfalls einen Hang zu Kuscheltieren hatte. Wenn ich ehrlich bin, war ich damals auch in einem alter in dem ich nicht mehr dachte dass es ein Mädchending sei. Ich habe es ganz neutral gesehen und es auch süß gefunden. Warum? Weil die Mittlere auch mit den Stofftieren spielte und jedes für sich entdeckt hatte.

Wenn nachts Mama und Papa nicht für das schmusen in der Nähe waren wurde das Stofftier geschnappt.

Darüber hinaus hat Sie seit klein auf ein Kissen welches ursprünglich der großen gehörte. Ich weiß noch damals dass das Kissen einen neuen Bezug bekommen hatte weil uns das Futter bereits verloren ging und das Kissen mehr ein Fetzen war. Es hat ein wenig gedauert bis es eingeschnuffelt war und unsere Mittlere uns verziehen hat was wir mit dem Kissen gemacht haben.

Nun der Lütte

Seit ein paar Tagen fängt nun auch der Lütte an das Stofftiere nicht nur tolle Spielzeuge sind sondern auch super Schmusekameraden. Genau wie damals bei der Mittleren geht mir jedes Mal das Herz auf da der kurze aus vollsten Herzen mit den weichen Freunden schmust.

Wenn ich ehrlich bin wäre ich manchmal der Teddy den er gerade aus vollen Herzen umarmt. Spinnereien eines Papas eben.

Am Wochenende, wir waren beim Drogeriemarkt unseren Vertrauens, zeigte ich aus Flax auf ein Nilpferd mit Schlafmütze. Der Lütte hat sich direkt darin verliebt und bekam somit sein erstes – selbst ausgesuchtes – Kuscheltier.

Ich selbst bin auf jeden Fall gespannt wo der Weg noch weiter hingeht. Ob es nur eine Phase ist oder sich auch ein Kuschelbegeleiter für die nächsten paar Jahre herauskristallisiert.

Frage an Dich!

Wie sieht es eigentlich bei dir aus? Hattest Du in der Kindheit irgendwelche besonderen Stofftiere oder vielleicht auch Gegenstände ohne die Du nicht schlafen oder rausgehen wolltest? Für ein Kommentar unter dem Beitrag oder in den Social Medias bin ich dir dankbar.

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Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
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