Es gibt gute Tage und es gibt Montage

Du kennst ganz bestimmt auch diese wunderbaren Montage. Du wachst morgens auf und denkst Dir „schlimmer kann es nicht mehr werden!“. Unseren Kindern als auch den Azubis bei uns im Unternehmen erinnere ich immer an eine Weisheit.

Man fordert nie das Schicksal heraus! N.I.E.M.A.L.S!!!

An diesen wunderbaren Ostermontag, ja ich weiß der Beitrag ist ganz schön spät dran, habe ich mich Ausnahmsweise mal nicht an meine eigene Regel gehalten. Was daraus wurde erfährst Du im folgenden Beitrag.

Der Start

Der Morgen fing schon damit an dass Lütti gegen 3 Uhr schreiend wach wurde. Dies ist erstmal ja nicht weiter schlimm dachte ich mir. Gib ihm einen Schnulli und dein Schlaf ist gesichert. Das sah unser Kurzer jedoch ganz anders. Am besten lässt es sich halt doch zwischen Mama und Papa schlafen. Also nahm ich den Kleinen zu uns herüber und konnte vorerst Weiterschalten.

3 Stunden später…

Gegen 6 Uhr wurde der Kleine wieder wach und war gar nicht mehr zum Schlafen zu bewegen. Ok, ich konnte mir zwar schöneres vorstellen aber damit Mama wenigstens noch etwas im Traumland wandern konnte bin ich mit klein Knatschkovski runter gegangen. Wie jeden Morgen machte ich ihm ein Fläschchen während ich eine rauchen ging und Kaffee aufsetzte. Ohne Kaffee geht halt gar nichts!

Wir saßen anschließend, nachdem ich aufgeraucht hatte, gemeinsam im Wohnzimmer und haben uns ein paar Cartoons zum Start in den Tag angesehen. Plötzlich steht Mama Erklaert in der Tür. Ich schaute Sie verwundert an und fragte was denn los sei.

„Schatz, es regnet herein. Das Kissen auf dem der kleine Mann lag ist nass und ich habe auch einige tropfen abbekommen!“
Dazu muss man erwähnen das es Ostermontag bei uns über Nacht und am Morgen unglaublich geregnet hat.

Die Kontrolle des Dachfensters

Nachdem Mama ihren Kaffee getrunken hatte und auch halbwegs Fit war habe ich mir die Lage oben angesehen. Ursache war das an einer Seite vom Dachfenster die Schrauben von der Halterung sich gelöst hatten. Dies hatte beim letzten öffnen und schließen des Fensters zu Folge dass die Isolierung (Gummiband) sich leicht gelöst hatte und somit das Wasser bei dem starken Regen eindringen konnte. Anbei ein Bild.

Nun gut, Gummi wieder richtig gelegt, Halterung wieder eingerastet und festgeschraubt, Drops gelutscht dachte ich naiver Mensch!

2 Stunden später

Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir noch die Spülmaschine vollgepackt und eingeschaltet. Keine 10 Minuten später hörten wir nur noch „Plöpp“. Oh Nein…

Der Syphon von der Spüle ist runter gerutscht. Schnell hin gerannt, diesen wieder befestigt und Wasser aufgewischt. Kleine Randnotiz. Alles was mit Küche im Zusammenhang mit Schrauben, Aufbauen oder Reparieren zu tun hat sind meine natürlichen Feinde!

Wir hatten jedenfalls  gerade alles wieder aufgewischt und uns im Wohnzimmer hingesetzt als es wieder „Plöpp“ machte. Neeeein, nicht schon wieder! Diesmal hatte sich das Rohr zum Abfluss gelöst. Also wieder das gleiche Spielchen von vorne. Mama Erklaert fragte schon ob wir nicht lieber die Spülmaschine ausschalten sollten.

Jeder Mann versteht nun meine Reaktion ohne weitere Erklärung. Ich antwortete ihr „Nein“.

Das hat wohl auch der Syphon gehört. Dieser entschloss sich nun dazu als Rächer der Mütter ,die recht behalten wollen, aufzutreten und sich komplett der Schwerkraft hinzugeben. Kurz gesagt, der ganz verdammte Syphon fiel nun ab.

Damit wir wenigstens das nötigste Spülen konnten haben wir einen Eimer drunter gestellt. Am nächsten Tag bin ich dann nach Feierabend in den Baummarkt meines Vertrauens gefahren und habe ein neues Syphon geholt und diesmal sogar angepasst.

Das coole an dem neuen Syphon ist dass dieses bereits richtig zusammengesteckt bzw. zusammengehakt ist und kürzer als das alte. Zweiter Vorteil dass es direkt an die Spüle geschraubt wird anstatt an dem Rohr angehangen wie es oben auf dem Bild zu sehen ist.

Ich war auf jeden Fall froh dass der Tag irgendwann dann gelaufen war und ich wieder in mein warmes trockenes Bett konnte.

LG

Björn

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Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
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