Familienausflug in den Zoo

Wie bereits in der letzten Erklärung geschrieben waren wir im Zoo Duisburg. Dabei handelte es sich um eine spontane Idee von Mama. Immerhin war das Wetter super und die ganze Familie Erklaert wollte dies auch ausnutzen. Daher kam von niemanden eine Beschwerde. Nichts desto trotz verlief nicht alles so wie wir Großen uns das gedacht hatten.

Der Weg zur Kasse

Auf dem Parkplatz vom Zoo war ich ehrlich gesagt ein wenig überrascht dass doch so viele Familien die gleich Idee hatten wie wir. Mama lachte mich dafür ein aus.

Wir ließen uns trotzdem nicht abschrecken und sind den langen beschwerlichen Weg zur Kasse angetreten. Wenn Du noch nie im Duisburger Zoo warst, dieser hat auf der Rückseite einen Riesenparkplatz aber zur Kasse geht es im wahrsten Sinne des Wortes erstmal bergauf!

Dies war auch der erste härte Test für unseren neuen Buggy damit Lütti es bequem hat. Da fing es dann auch schon an dass Lütti es gar nicht bequem haben wollte und lieber die Gegend zu Fuß entdecken mochte. Da er beim Weg nach oben jedoch recht ruhig war denke ich dass er es nicht als so schlimm empfunden hat doch geschoben zu werden.

Die ersten Meter im Zoo

Die Mädels hatten gehofft das wir noch die Delphin Show besuchen würden. Wir haben aber ehrlich zu Ihnen gesagt dass es schwer sein wird unseren Lütti die ganze Zeit ruhig zu halten. Das war es ja auch schon so.

Also haben wir uns durch die Menschenmassen im Eingangsbereich gequetscht. Wir dachten zwar dass es besser werden würde was leider nicht der Fall war. Naja macht man nichts. Lütti wurde trotzdem immer unruhiger da er laufen wollte.

Wir schnappten also Lütti und liessen ihn laufen. Jetzt erkläre Du mal einen 1 2/4 jährigen Kleinkind dass er an der Hand laufen und nicht so rennen soll. Richtig, das funktioniert ausgesprochen gar nicht. Trotzdem konnten wir ihn bei dem einen oder anderen Tier anzuhalten und es zu bewundern – wenn es sich nicht genau im unpassenden Moment versteckt hat.

Der Lütti wieder im Wagen

Wie gesagt war es uns aufgrund der Menschenmenge und dem Ehrgeiz des Kleinen einfach zu unsicher ihn rumlaufen zu lassen. Auch die Mädels hatten keine Lust ihm andauernd hinterher zu laufen was wir ja auch verstehen können. Hier fing es dann aber auch schon langsam an dass die Große genervt wurde, die Mama gestresst, der Lüttonaut knatschig. Unserer Lady S – die Mittlere – und ich kamen mit der Situation noch halbwegs klar.

Da der kleine jedoch nicht aufhörte zu knatschen und die Menschen langsam wieder überschaubar wurden haben wir Ihn wieder aus den Buggy raus genommen. Eins kann ich euch sagen, bequem laufen kennt er nicht. Wie beim Roadrunner sah man nur noch eine Staubwolke gefolgt von einem schelmischen lachen.

Der Streichelzoo

Die großen wollten unbedingt zum Streichelzoo an welchen auch ein Spielplatz angrenzte. Dort konnten wir Schweine, Ziegen, Esel und Kühe beobachten. Aufgrund von Umbauarbeiten waren die kleinen Tiere mit denen der Lüttonaut was anfangen konnte jedoch nicht an Ort und Stelle.

Die Mädels haben sich jedoch trotzdem nicht nehmen lassen ein wenig die Tiere zu genießen was wir großen als sehr schön empfunden haben.

Weiter ging es zum Spielplatz

Das tolle an dem Spielplatz im Zoo ist dass dieser sehr groß ist und für jeden etwas bietet. Der Nachteil ist natürlich wenn der Zoo so „überlaufen“ ist dass man nirgendswo mit dem Lütti wirklich drauf kann da die anderen Kinder doch recht groß und wild waren. Ist ja auch OK aber schade für Lütti.

Bei der Gelegenheit haben sich Lady S und Madame L abgeseilt, ohne was zu Sagen und sind rutschen gegangen. Mama Erklaert ging mittlerweile mit Lütti durch den Sand und ich stand am anderen Ende des Platzes. Einsam, selbst abgestellt und wusste nicht was ich machen sollte ausser auf die Wertsachen aufzupassen. Hatte schon ein wenig was von Shoppen mit den Mädels.

Und weiter durch den Zoo gerannt.

Nachdem die Erklaert Gruppe – und Papa – wieder zusammen gefunden haben sind wir weiter durch den Zoo gerannt. Wie bereits erwähnt kennt unser Lütti irgendwie keine andere Gangart.

Mittlerweile war Madame L nicht nur genervt sondern auch Lady S. Um die Situation zu entspannen wollten wir einmal zu den Koalas gehen. Meine drei Mädels sind auch hinein gegangen aber Lütti war das zu seltsam durch eine Tür zu gehen weshalb außen herumgerast wurde.

Dabei blieb der kleine Mann auch einmal bei einem Mann mit seiner Frau etwas verwundert stehen. Ich sagte nur „komm Süßi, dass ist der falsche Papa!“. Lustiger weise hat das seine Frau lustiger gefunden als der Mann selbst.

Stop auf dem kleinen Spielplatz

Um etwas kraft zu tanken haben wir auf einem kleineren Spielplatz halt gemacht an dem auch endlich Senior Lüttinov etwas austoben konnte. Gerade Madame L hatte dabei etwas gefallen gefunden als der kleine Mann einmal stolperte und etwas Sand gemampfert hat. Das kennen wir aber glaube ich alle aus unserer Kindheit/Jugend. Wenn uns etwas nicht passt dann kommen solche Situationen in die Schublade mit der Beschriftung „geschieht dir recht!“.

Langsam in Richtung Heimat

Wie Du schon lesen kannst ist der Besuch in den Zoo leicht nach hinten losgegangen. Der kleine Mann wollte einfach nur Gas geben, Lady S hat es genossen so gut es ging, Madame L hatte bereits nach 20 Minuten keine Böcke mehr und Mama + Papa Erklaert waren von sich selbst etwas enttäuscht.

Nichts desto trotz hat uns das erste schöne Wetter mit Familienausflug recht gut getan. Damit wir dann den Tag zumindest halbwegs idyllisch abschließen konnten wurde noch für jeden ein Eisbecher geholt und beim Abendbrot waren wir alle wieder versöhnlich.

 

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Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
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