Im alten Germanien – Teil I
Das alte Germanien ruft
Das Wochenende ist schon fast wieder vorbei doch gestern haben wir die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und wollten uns das alte Germanien einmal ansehen. Wir waren fasziniert von Tempeln, Amphitheatern und Bädern…

Was unternehmen wir im Urlaub?

Einen Moment mal. Wovon ich Rede fragst Du dich?

Lass mich ein bisschen weiter früher anfangen. Noch bevor mein Urlaub anfing (der leider auch wieder vorbei ist) haben wir überlegt was können wir mit einer schmalen Kasse unternehmen. Hierbei fiel uns neben diversen Spaziergängen ein dass nicht unweit von uns der archäologische Park Xanten ist. Das letzte Mal war ich vor ungefähr viel zu vielen Jahren mit der Grundschule dort. Also haben wir mal nachgesehen was der Park denn so kostet. Für Kinder ist der Eintritt frei und Erwachsene zahlen pro Person 9 € was wir für einen fairen Preis halten.

Da uns in meinem Urlaub immer was anderes dazwischen kam haben wir gestern das schöne Wetter genutzt und haben unsere sieben Sachen gepackt. Mit dabei war unser Lütte und die Mittlere. Die Große hatte sich, wie es nun mal für Teenies so ist, bei Freunden einquartiert und hatte keine Lust auf eine Brise Kultur.

Den Blickwinkel ändern

Kaum sind wir aus dem Auto ausgestiegen gab es auch schon eine kleine Neuheit für den Lütten bei uns.

Im Vorfeld muss vielleicht erwähnt werden das wir für den Kleinen als Kinderwagen eine Art Transformer haben. Der Kinderwagen hat drei Aufsätze. Eine Babyschale die wir bis zum 4 Monat verwendet haben, einen Maxi Cosi den wir vor ca. einen Monat im Auto durch einen Römersitz ersetzt haben und einen Buggy den wir wenn kein Auto gefahren wird seit ca. 4 Monaten verwenden. Den Buggy kann man dabei zum einen gegen die Fahrtrichtung benutzen damit man immer sieht was der Kleine ausheckt oder seit heute in Fahrtrichtung damit der Kleine nicht nur immer uns ansehen muss sondern auch die tolle Gegend erblicken kann.

Von Tempeln und Schnappschüssen

Als wir dann den Park betreten haben kam ich erstmal ins Grübeln. Irgendwie hatte ich mehr als die große Grünfläche in Erinnerung. Um ehrlich zu sein war das aber auch nicht schlimm denn schließlich ist ja nie was gegen einen ausgedehnten Spaziergang einzuwenden.

Wir entschlossen uns nach einer kurzen Toilettenpause als erstes den Hafentempel anzusehen. Hierbei handelt es sich um einen alten Tempel der seinen Namen aus der unmittelbaren Nähe zum Hafen bekommen hatte.

Mama und die Mittlere haben ihn direkt erklommen und einmal angesehen. Als die beiden wieder da waren schnappte ich mir die Kamera und habe den Tempel auch einmal in Augenschein genommen. Man konnte nicht viel ansehen ausser die äußern Mauern und Pfeiler aber irgendwie habe ich es doch fantastisch gefunden. Ich stand auf einem Bauwerk welches rekonstruiert wurde. Die Bauweise anders als die heutige und man hatte einen schönen Überblick über den liebevoll gestalteten Park.

Das schönste in diesem Moment war jedoch als ich wieder zur Treppe Richtung meiner liebsten ging. Sie haben gerade zu dritt eine Brotzeit eingelegt. Naja Mama und die Mittlere, der kleine hat eine Reiswaffelzeit eingelegt. Bei den dreien angekommen hat der kleine gerade total verträumt in die Luft geschaut und ich konnte einen dieser seltenen Schnappschüsse machen bei denen man sich denkt „Boah geil, ein Fotograf hätte es nicht besser treffen können“.

Habt übrigens bitte Verständnis dafür das ich hier keine Namen nenne oder Bilder zeige. Selbst in sozialen Netzwerken poste ich nur ganz selten bis gar keine Bilder von meinen Kindern, bzw. ohne deren Erlaubnis.

Oh ein Irrgarten… Nee doch nicht

Frisch gestärkt für die nächsten Meter sind wir dann Richtung Spielplatz gelaufen. Hierbei haben wir dann noch einen kleinen Abstecher in etwas gemacht was wir für einen mini Irrgarten hielten. Mittendrin stellte sich per Schild heraus das es sich dabei um Grundrisse von Wohnungen handelte die durch Hecken nachgebildet wurden. Im ersten Moment dachten Mama und ich „aaaah, ist ja Wahnsinn. Unglaublich wie klein die Räume waren und schmal die Flure“. Die Mittlere dachte sich nur „Interessant aber trotzdem nur Hecken“, sprich sie konnte sich gar nichts Vorstellen. Der Lütte dachte sich wohl „hmmm, unten Sand – kenne ich, links und rechts Blätter – kenne ich, da Vorne Mama und meine Schwester – alles in Ordnung!“.

Nachdem wir also die Rekonstruktion der Wohnungen erforscht hatten wollten wir mit der Mittleren Gretel spielen. Wir entdeckten nämlich einen alten Ofen. Sie isst zwar gerne Süßigkeiten aber den Ofen von innen sehen wollte Sie seltsamerweise auch nicht. Ich muss mit Ihr nochmal das Märchen durchgehen.

Spielplatz nur für Kinder? Von wegen!

Im Anschluss war Spielzeit. Mama verschnaufte kurz, der Lütte, die Mittlere und ich erkundeten den Spielplatz. Ich habe schnell festgestellt 11 Monate ist noch ein bisschen klein um Holzgerüste zu erkunden. Nichts desto trotz ist die Mittlere mit dem kleinen einmal gerutscht.

Für mich ist es nach wie vor immer noch Toll anzusehen wenn die Mädels mit ihren kleinen Brüderchen spielen. Das sind die kleinen aber tollen Momente in denen man sich denkt „äußerlich sind Sie groß aber das Kind können Sie noch raus lassen. Alles richtig gemacht!“. Das bezieht sich übrigens nicht nur auf die Kinder. Wenn wir Papas mal ehrlich sind ist das es am schönsten ist auch nochmal mit dem coolen Spielzeug zu spielen ohne dabei als zu kindlich zu wirken, oder?

Den kurzen haben wir nach der Rutschpartie und einem kurzen Sandabenteuer bei Mama abgeliefert für eine Bananenzeit.

Seine Schwester und ich haben sind im Anschluss nochmal über den Spielplatz gegangen und haben mal geschaut was wir mit unserer Größe so anstellen können. Was ich hierzu sagen kann ist dass man Fangen immer und überall spielen kann!

Nach einer erneuten Verschnaufpause die in dem Fall eher ich benötigte sind wir weiter zum neuen Museum gelaufen.

Was wir hier entdeckt und gesehen haben wirst Du allerdings erst am Mittwoch erfahren.

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Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
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