Im alten Germanien – Teil II
Das alte Germanien ruft
Ich muss sagen dass man sich Mühe gegeben hat das Museum aufzubauen. Der Aufbau und der Grundriss sollen noch an die alte Therme erinnern welche zu Roms Zeiten an diesem Platz stand. Selber war das Museum dann aufgeteilt zum einen Teil in ein hochmodernes Museum und zum anderen konnte man den Aufbau und die Grundmauern der alten Therme bewundern. Gerade hierbei ist dann Mama richtig aufgegangen.

Was ich ein wenig schade gefunden habe war dass das Museum zwar Behindertengerecht ausgelegt war aber gerade bei dem Weg nach oben musste ich merken das die Gänge doch manchmal etwas eng waren für den Kinderwagen. Nun stellte ich mir vor wenn ich schon Probleme habe mit einem Kinderwagen dort durchzukommen oder gar zu wenden, was soll dann ein Rollstuhlfahrer machen? Aber der gute Wille steckt dahinter.

Toll am Museum war dass die Mittlere, sonst immer Recht ruhig, auch Fragen gestellt halt wieso etwas war, warum dort dies ist usw. Gerade hier ist mir mal wieder aufgefallen dass Kinder die Welt doch mit anderen Augen sehen als wir Erwachsenen. Während ich es total faszinierend gefunden habe dass die Römer damals schon eine Fußbodenheizung in ihren Thermen hatten fragte Sie mich warum dort Schuhabdrücke im Sand sind. Die Spuren sehen nicht so aus wie von den Römern. Einfache Frage, einfache Antwort, Papa baff!

Der Kleine hat die Therme und auch das Museum ganz toll gefunden, solange man nicht stehen geblieben ist.

Der Kurze und die freie weite Wiese

Aus dem Museum wieder raus merkte man wie unser Kurzer Hunger bekam und seine Schwester etwas sitzen musste. Wir haben also geschwind die Milch zusammengebraut und versucht Sie ihm zu geben. Er hat ein paar Schlücke getrunken und wollte dann einmal zu Fuß die Welt erforschen. Eigentlich kein Problem, ist in dem Park ja genügend Freilauf.

Was macht der Kleine natürlich als erstes? Er hat noch etwas Hunger, Milch ist doof, oh ein Kieselchen… Wie schmeckt das wohl? Auf die freundliche Bitte mit runtergehaltener Hand mir den Kiesel zu geben beschloss er wie ein echter Junge den Kiesel zu schlucken und auf die Vater und Sohnschaft mir auf meine Hand zu sabbern. Im Anschluss floh er auf die Wiese.

Auf der Wiese gab es nichts schöneres als zwei Dinge. Erstens immer fünf Schritte gehen und die vor Wiese überwundene Angst zu beweisen indem er selbige malträtierte. Das zweite wird jeder von uns kennen. „Hey, komm Kurzer!“ Der Kurze koooooooommt… nicht sondern rennt in die genau entgegengesetzte Richtung.

Hier würden Oma und Tante Sagen diese Eigenschaft hat er von seinem Vater. Ich sage dies hat er von Mama. Ihr könnt mir glauben!

Eine frische Brise

Nachdem wir also 10 Minuten alles versucht haben den Kurzen zu locken, an die Hand zu nehmen, zu bespaßen und vieles mehr entschieden wir uns ihn zu schnappen und das erste Mal auf Papas Schultern zu tragen. Wir hatten beide Spaß daran.

Wie man bei Über Papa Erklaert sehen kann habe ich Koteletten. Der Kurze hat es toll gefunden mit meinen Haaren zu kuscheln meine Koteletten zu wuscheln.

Da der Lütte auf meinen Schultern gesessen hat konnte ich bemerken wie die Windel mittlerweile gut polsterte, also auf zum nächsten Wickelraum. Die Tür war verschlossen und der Schlüssel musste geholt werden. Hier kam Mama ins Spiel. Die Wiese ist trocken, das Wetter ist schön und so eine frische Brise um den Poppes luden zum Wickeln unter freien Himmeln ein. Im Anschluss wurde der Zwerg in den Kinderwagen gelegt und wir hofften dass er so langsam mal ein Schläfchen macht.

Zu den Gladiatoren

Nicht mit dem Lütten. Mit Elf Monaten ist man einfach schon zu groß für ein Mittagsschläfchen im alten Germanien.

Wir haben uns als letztes Ziel für diesen Tag das Amphitheater ausgesucht. Angekommen haben wir erst die Tribünen aufgesucht damit Mama auch mal in Ruhe sitzen kann. Die Mittlere und ich haben nach kurzer Pause erst die Arena angeschaut und danach den Weg der Gladiatoren erkundet. Mama Stand auf und wollte uns abholen. Wir haben leider ein wenig unterschätzt wie der Weg halb unter dem Amphitheater verlief. Wir auf der anderen Seite angekommen, sind wieder aussen herum zum Ursprungspunkt gelaufen. Mama folgte uns gerade als wir den Weg unten betraten. Das Ergebnis war wir verpassten uns, haben uns aber nach fünf Minuten wiedergefunden.

Auf halben Weg Richtung Ausgang machte Mama eine schreckliche Entdeckung. Wickel.- und Kameratasche vorhanden, Handtasche nicht. Wir also fluchs wieder zurück und Glück gehabt. Die damenlose Handtasche wurde weder konfisziert noch geplündert.

Danach sind wir aber endgültig zum Ausgang gegangen und ins Auto eingestiegen. Wie das so ist, keine 3 Meter im Auto gefahren schlief der Kleine ein.

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Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
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