Mit dem Kind das erste mal beim Friseur

Heute war es soweit. Mama Erklaert und ich haben die Chance genutzt, Sie hat heute Frei, und sind zum Friseur gefahren. Dabei ging es nicht nur um meinen Skalp, sondern darum, dass der Haarpracht vom Lüttinauten auch mal ein wenig Einhalt geboten wird.

Du musst nämlich wissen, dass wir ihm bereits hinten einen schönen Zopf hätten flechten können und sein Pony mehr an einen Emo als an ein kleines Kind erinnert hat. Letzte Woche hatte sich seine Tagesmutter auch einen Scherz erlaubt und Ihm mit einer Haarspange im Haar nach Hause gebracht.

Als wir ihn den Barbiershop reingegangen sind kam unseren kleinen Mann die Sache schon spanisch vor. Er wollte sich nicht setzen und hat ein wenig Abstand von Mama und mir gesucht. Den Abstand hielt er zum eigenen Schutz denn wenn Mama und Papa sich schon in so einem komischen Geschäft hinsetzen geht es für den kleinen wahrscheinlich nicht gut aus.

Zum Glück kam ich relativ schnell dran damit der kleine Mann sieht wie alles von statten geht. Er kam mit Mama mit zum Stuhl und lies sich auf den Arm nehmen. Während des Haareschneidens hat die Haarmeisterin einen richtig guten Job gemacht um den Lüttolauten abzuholen und die Angst zu nehmen. Sie erklärte was Sie machte, ging mit der Schermaschine auf mal zum kleinen damit er merkt, dass es nichts Schlimmes ist und pinselte ihm auch den Arm ab nachdem mir die Haare weggepinselt wurden. Den Teil hat er als besonders Lustig empfunden.

Während mir die Haare geschnitten wurden kam auch eine Kollegin welche dem kleinen die Haare kürzen wollte aber darauf ließ er sich trotz aller Bemühungen und Lutscher Bestechungsversuche seitens Mama Erklaert nicht ein.

Im Hintergrund hatten übrigens alle nichtbeteiligten welche darauf warteten auch an die Reihe zu kommen mehr als Spaß darüber wie sich der kleine Gesträubt hat. Wir empfanden es auch nicht schlimm waren aber innerlich am Überlegen zu gehen, wenn es einfach nichts bringt. Ihm jetzt einen Schnitt aufzuzwängen würde eh nichts bringen außer Geduld zu kosten.

Als ich dann letztendlich Fertig war hat sich Mama Erklaert mit dem kleinen auf den Stuhl gesessen welchen ich vorgewärmt hatte. Lüttolino wurde ein Handtuch umgelegt während er den Bestechungslutscher genießte und dann ging es, gefühlt wie bei Edward mit den Scherenhänden, los.

Schnipp schnapp, schnipp schnapp die Haare wurden immer kürzer. Mit jedem einzelnen Härchen was sich dem Boden näherte kamen mir innerlich die Tränen denn seit zwei Jahren wächst dieser süße Schopf. Eigentlich blöd oder? Wir reden hier schließlich von meinem Sohn und nicht von meiner Tochter. Naja wären Gefühle logisch wären es meistens Gedanken.

Kleiner vergleich zu den Mädels

Das Ergebnis des Schnittes bzw. einem kleinen Vorher – Nachher Vergleich kannst Du dem Titelbild entnehmen.

Nachdem wir beim Friseur raus waren fragte ich Mama Erklaert wie es eigentlich damals bei den Mädels war. Sie erklärte mir dass die Situation eine völlig andere war. Bei den Mädels lies Sie die Haare einfach wachsen und machte hinterher Spangen etc. rein. Die erste Schere kam erst mit ca. 3 Jahren an das Haupthaar der beiden und selbst da nur um die Spitzen zu schneiden.

Wir sind auf jeden Fall wieder wohlbehalten zuhause angekommen und dem Kleinen gefällt seine neue Frisur und dass er nicht mehr durch einen Vorhang schauen muss.

Wie waren eigentlich die ersten Erfahrungen mit dem Friseur bei euren kurzen?

Liebe Grüße und ein erholsames Wochenende

Björn

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Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
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