Papa, warum mögen so viele Erwachsene Kaffee?
Ein Nachtarbeiter

Papa, warum mögen so viele Erwachsene Kaffee?

Setze dich mein Kind und nehme dir doch einen Tee,

eine sehr gute Frage die Du stellst. Lass uns hierzu doch einmal in der Geschichte etwas zurückgehen. Es ist nämlich so dass Kaffee nicht immer eines der Lieblingsgetränke von so vielen Erwachsenen war.

Bis ins Mittelalter wurde hauptsächlich Wein und Bier getrunken. Wundere dich jetzt nicht denn der Alkoholgehalt damals war wesentlich niedriger als heutzutage. Sonst wäre im Mittelalter jeder durchgehend beschwipst gewesen.

Du hast richtig gehört, ich meine jeder, denn damals war es gang und gäbe dass auch Kinder Wein und Bier tranken. Dies hatte den Hintergrund dass Wasser damals noch nicht überall die Qualität hatte wie heute und für Wein und Bier Wasser und die anderen Ingredienzien entsprechend aufbereitet werden mussten.

Wie Du aber sicher auch aus anderen historischen Büchern und Geschichten wie zum Beispiel „Ritter Arthus und die Tafelrunde“ weißt gab es damals viele Zauberer und Hexen. Einer dieser Zauberer, der heute relativ unbekannt ist, war der Zauberer Lathus McIato aus dem schottischen Coffley.

Lathus McIato war den Überlieferungen zufolge damals Mitte 20, was in der heutigen Zeit einem älteren Mann gleich kommen würde. Er war ungefähr 1,60m Groß, trug stehts ausgewaschene roten Gewänder und sein kaffeebraunes Haar fing langsam an grau zu werden.

Er hatte sich auf Elixiere spezialisiert was aber eher notgedrungen war denn für die höheren magischen Künste war er, um es gelinde zu sagen, ungeeignet. Leider war er was das Elixierbrauen anging auch nicht der erfolgreichste Zauberer der Welt. Bei seinen Experimenten gelang es ihm am häufigsten eine Explosion zu erzeugen. Dies lag unteren daran dass er die Wirkung von stark destillierten Alkohol unterschätzte.

Auf jeden Fall suchte Lathus damals nach einem Mittel gegen Müdigkeit damit er noch mehr Versuche am Tag schaffte. Er suchte also quasi nach dem ersten Energydrink der Geschichte!

Hierfür bekam er eines Tages für seine Experimente ein Geschenk von seinem Freund Ian McGlasses. Ian hatte einige Bohnen und eine Kaffeepflanze von einem venedischen Kaufmann erhalten als Dankeschön für eine Großabnahme diverser Steine erhalten, konnte mit den Bohnen und der Pflanze jedoch nichts anfangen. Lathus hingegen war natürlich sehr erfreut über die Bohnen, war es doch eine Zutat die er so nicht kannte und sicher auch kein anderer aus seiner Zunft.

Hier muss erwähnt werden das man damals aus den Kaffeebohnen noch keinen Kaffee machte. Die Pflanze kam in Venedig langsam bei ärmeren Menschen als Zierpflanze in Mode um ein wenig Farbe in das sonst so karge Heim zu bringen.

Lathus fing direkt mit den Experimenten an. Er zerkleinerte die mittlerweile alten und getrockneten Bohnen mit seinen Mörser, kochte diese mit vorher destillierten Wasser auf und lies den Kaffee von einer Phiole zur nächsten laufen. Was damals schon wie Zauberei aussah würde heute wie die Küche eines verrückten Wissenschaftlers aussehen.

Das Ergebnis war, damals wie heute, ein unglaubliche kräftiger und kaum zu genießenden aber sehr wachhaltender Espresso.

Er führte seine Versuche weiter fort und hat es geschafft den Kaffee nicht ganz so kräftig aufzubrühen aber genießbar war er immer noch nicht. Lathus entschied sich dazu in seine alten Zauberbücher nachzusehen. Irgendwo musste es doch schließlich einen Spruch gegeben der Ihm bei diesem Getränk weiterhelfen konnte.

Tatsächlich hat er einen Spruch gefunden welcher den Menschen vorgaukelte das Sie ein edles Getränk genießen würden. Dieser Zauberspruch wirkte nur nicht bei Kindern was für Lathus aber vollkommen in Ordnung war.

Da Du nun aber sehr müde aussiehst würde ich sagen wir beide trinken noch einen Kaffee zusammen und hören hier auf mit der Erklärung. Wir können uns irgendwann weiter über Lathus unterhalten.

Dir hat der Beitrag gefallen? Teile Ihn doch mit Freunden.

Schreibe einen Kommentar

Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
Menü schließen