Ruhrorter Hafenfest

Vergangenes Wochenende war bei uns in Duisburg das Ruhrorter Hafenfest. Dabei handelt es sich um eine sehr schöne Veranstaltung die von Duisburger Unternehmen gesponsert wird und bei welcher es neben einer Art Kirmes auch ein wundbares Feuerwerk zu bestaunen gibt. Seit mehreren Jahren ist gerade für uns das Feuerwerk immer wieder Magnet um zumindest einen Abend das Hafenfest mit Abstand zu genießen.

Dieses Jahr sah es jedoch fast so aus als hätten wir zuhause bleiben müssen. Dies ist übrigens nicht die Ausnahme bei uns. Es war das erste Mal, dass wir zwei Jahre hintereinander das Feuerwerk besuchen konnten.

Kleiner Rückblick.

2014 haben wir mit den Madame L und Lady S das Feuerwerk bestaunen können. Damals waren wir auf unsere 9-Jährige Lady S ganz stolz. Normalerweise war ihr das Geknalle immer zu laut aber 2014 hat Sie es fast bis zum Ende ausgehalten.

2015 gingen meine Schwester samt einer Freundin von ihr, Madame L und ich zum Rhein. Kurz vorher haben wir uns noch über die hochschwangere Mama Erklaert lustig gemacht. Es vielen Worte wie „Ja, ja warte ab wenn wir da sind rufst Du an“ oder „Du hast heute schon das Nest gemacht dann kann es nicht mehr lange dauern!“. Wie das halt so ist, wenn aus Spaß ernst wird, waren wir gerade eine Minute am Rhein als der Anruf kam „Schatz, bleib ruhig aber ich glaube meine Fruchtblase ist geplatzt!“. Ca. 14 Stunden später hielt ich den Lüttonauten (das schönste Baby auf der ganzen Welt!) im Arm.

2016 war der Vater der beiden Teeniezicken bei uns. Die Mädels waren erst mit Ihm auf der Kirmes vom Hafenfest und im Anschluss haben wir uns zusammen das Feuerwerk angesehen.

In der Gegenwart

Vergangenes Wochenende hat es den ganzen Tag geregnet. Knapp 1 ½ Stunden vor Beginn kam sogar ein richtiger Regenschauer herunter der mich bis auf den Schlüppi durchnässte da ich vorher mit meiner Mutter einkaufen war.

Hier hatte Madame L schon den Zickenmodus gestartet während Lady S zu ihr sagte das Madame L doch erst mal abwarten sollte. Wir hatten auf jeden Fall glück und die Schwiegermutter kam nicht umsonst zu uns.

Wir haben den weiten Fußmarsch von 20 Minuten, in Teenie stunden wären es ungefähr 20-mal „hätten wir das Auto genommen“, auf uns genommen und den Mädels nochmal gezeigt warum wir zu Fuß gekommen sind.

Geht gar nicht!

Kleiner Schwank am Rande. Kurz vor dem Flussufer haben wir noch eine Mutter mit Kinderwagen entdeckt welche das Feuerwerk auch ansehen wollte. Hierbei hat es sich wohl um einen Säugling gehandelt da der Aufsatz für den Kinderwagen eine Babyschale war.

Es kann natürlich sein, dass ich mich zu sehr anstelle aber ich finde bei einem Feuerwerk, um 23 Uhr hat ein Säugling nichts verloren. Ich rede hier auch nicht von einem kleinen Feuerwerk, sondern an der Stelle an der wir standen halt es zum einen und zum anderen hat man 30 Minuten Feuerwerk mit einigen richtig richtig lauten Raketen dabei. Ich mag es schließlich auch nicht aus dem Schlaf gerissen zu werden aber ich weiß nach ein paar Sekunden wenigstens was ein Feuerwerk ist.

Back to Topic

Anbei ein paar Impressionen in feinster Smartphonekameramanier sponsored by Mama Erklaert.

Und noch ein kleines Video. Nach dem Ende des Feuerwerks geben die Schiffe nochmal ihre „Tröten“ zum besten. Am lautesten war übrigens der kleinste Dampfer!

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https://youtu.be/mdj86Y-TYrg

Der Sonntag

Wir haben unseren Terrorprinzessinnen mehrere Ausflugsziele zur Wahl gestellt. Erst wollten Sie gar nicht auf das Hafenfest da es für den Lüttonauten nichts sei. Ist ja schon ziemlich süß aber wir haben Ihnen nochmal erklärt, dass wir manchmal halt Unternehmungen veranstalten die primär nicht für ihr Alter gedacht sind und dass selbe im Gegenzug auch für den Kleinen gilt.

Der kleine Mann hat sich auch wacker geschlagen. Zu keiner Zeit kam er sich Hilflos, Nervös oder Verloren vor. Jedes Mal, wenn wir angehalten haben drehte ich den Lüttius so zu uns das er uns sehen konnte und ging auch oft in die Hocke zu Ihm damit er die Nähe und Ruhe hat.

Es gab nur ein Fahrgeschäft was ihm wohl zu Laut und Schnell war als dass er da stehen bleiben wollte. Dies war aber Gott sei Dank kein Problem. Mama Erklaert und Er sind ein paar Meter weiter zu einem Boot gegangen was wie ein Hai aussah. Er hat es ganz toll gefunden. Die Mädels gingen dafür auf das Fahrgeschäft was ein wenig an den Breakdancer erinnert.

Im Anschluss hat Mama Erklaert für Lady S ein Einhorn gezogen und der Zwergi hat das erste Mal Entenangeln gespielt. Hierbei gewann er einen knallig bunten Ball.

Zum Abschluss sind die Mädels nochmal auf ein Fahrgeschäft Namens Krake und den vorhin erwähnten Breakdancer gegangen.

Das war zumindest der Abschluss für die Mädels. Diese fragten den kleinen Mann nämlich ob er auf ein Kinderkarussell möchte was er zu unserer Überraschung bejahte. So kam es das Lütti mit seinen fast zwei Jahren das erste Mal ein Polizeiauto im Kreis lenkte. Dementsprechend war aber auch seine Laune nach dem Karussell denn es hätte nie Enden dürfen! Du weißt wahrscheinlich was ich meine 😉

Für ihn gab es dann noch als Trostpflaster einen Puh Luftballon den er super mega klasse gefunden hat. Was er nicht so toll gefunden war, dass der Ballon im Kofferraum mitfahren musste!

Wie war denn dein Wochenende und was hast Du so im Sommer mit deiner Familie unternommen?

Liebe Grüße

Björn

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Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
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