Vor 3 Jahren alles auf 0 gesetzt

Gestern Nacht war es wieder soweit. Gegen zwei Uhr morgens wurde ich vom Babyphone geweckt mit den liebevollen Worten „Papa Bett!“ Ich ging also in das Zimmer vom Lütti der, noch halb verschlafen, auf mich wartete. Der kleine Mann tapste rüber während ich sein Kissen und seine Decke tragen durfte. Sir Lütti wie er leibt und wach wird.

Etwas später, während wir geschmust haben, schaute ich diesen kleinen Engel an der vor ein paar Tagen drei Jahre alt geworden ist. Unglaublich was sich in der Zeit getan hat. Fast erschreckend wie sich alle drei Kinder entwickelt haben.

2015 – Alles einmal auf 0 Bitte

Ich weiß noch als wäre es gestern gewesen. Mama Erklaert kam abends zu mir ins Wohnzimmer. Ihr Blick verriet mir bereits das irgendetwas anders sein muss als sonst. Mit dem Wort „Schatz“ legte Sie den Schwangerschaftstest vor mir auf den Tisch. Ich grinste über beide Backen.

Zunächst war mir klar wohin mit mir? Am liebsten hätte ich in die Welt gebrüllt aber die Entscheidung fiel dann doch darauf mich vertrauensvoll mit den Worten „Ein bisschen Cola“ per WhatsApp an meinen Bruder zu wenden.

9 Monate und eine Hochzeit später hatte sich der kleine Mann mit einem Feuerwerk angekündigt. Ein Abend der uns allen in Erinnerung bleiben wird.

Einen Tag später, mit viel zu wenig Schlaf dazwischen, hatte ich dann dieses kleine Würmchen in meinem Arm das wir… Lütti… nennen wollten. Naja nicht wirklich aber manche Dinge bleiben halt Privat 😉

Die ersten Monate habe ich so intensiv wie es möglich war mit dem Zwerg verbracht. Wie intensiv ist Thema für einen anderen Beitrag. 😉

2016 – Krabbeln ist für Babys

Neben den ersten langsamen Lauten die wie Worte klingen hatte Lütti für sich entschlossen, dass er nicht viel Krabbeln mag. Wenn meine Familie laufen kann dann kriege ich das auch schon hin.

Eines Tages, ich war im Büro, habe ich von Mama Erklaert ein Video gesendet bekommen. Lüttis erste Schritte bei denen er sich selbst hinstellt und ein paar Schritte geht. Ich war so stolz, dass die Tränen nicht weit weg waren. Und auch wenn ich nicht Live dabei war habe ich doch seine ersten Schritte gesehen.

Dies ist wirklich ein unglaublicher Moment für den Elternteil der Arbeiten geht. Im wahrsten Sinn macht das Kind die ersten Schritte in einen neuen Lebensabschnitt. In einen Abschnitt der für uns Eltern davon geprägt ist wie schnell Kinder doch überall rankommen. Gerade an Gegenstände an denen Sie eigentlich noch nicht zu suchen haben. Zum Beispiel die Süßigkeiten Schublade: D

Aber nach einem Jahr war das Leben vom kleinen Mann auch durch viele neue Eindrücke geprägt. Zum Beispiel von unserem ersten Weihnachtsmarkt besuch. Wir hatten zum Glück einen Tag erwischt an dem der Markt in Duisburg nicht allzu überlaufen war. So konnte Lütti alle Eindrücke auf sich wirken lassen. Zudem waren ein paar Schritte ebenfalls möglich ohne Angst haben zu müssen das man sein Kind nicht mehr wiederfindet.

Kurz bevor wir den Weihnachtsmarkt verlassen hatten sprang Mama Erklaert über ihren Schatten und ist seit Jahren das erste Mal mit Madame L und Lady S wieder auf ein Riesenrad gegangen. Lütti und ich haben in der Zeit rumgealbert.

2017 – Schau mal wer da spricht

Lütti war immer sehr Sprechfaul. Doch irgendwann hatte er es dann doch raus mich Papa zu nennen. Wie die Entwicklung der Sprache bei unserem Kind so war kannst Du übrigens HIER nachlesen.

Doch mit dem Sprechen kam auch eine ganz tolle Phase. Die Nein Phase. Egal was man gesagt hat die Antwort vom Lütti war nein. Auch das haben wir mittlerweile überstanden obwohl der kleine Rotz Frechi heute nach wie vor gerne Wiederworte gibt. Auf der anderen Seite ging es nun aber los das man auch mal Quatsch machen konnte mit dem Zwerg. Hier ein Foto, da mal die Zunge raus strecken und dort mal Kitzeln. Ein leben zwischen Kebbelein und Schmusis eben.

Darüber hinaus haben wir nun auch mal kleine Ausflüge unternommen bei denen Lütti sich richtig austoben konnte. Hierbei ein kleiner Tipp. Egal wie Nervig ein Kinderwagen ist, er sollte immer dabei sein. Du weißt was ich meine, oder?

Nebenher kam der zweite Geburtstag und das zweite Weihnachten auf Lütti zu. Er hat sich über alles gefreut aber so ganz realisiert was überhaupt los ist hat er nicht.

2018 – mit riesen Sprüngen zur 3

Eigentlich wahnsinnig oder. Drei Jahre! Gestern war Lütti noch das kleine Baby was nachts eine Flasche von mir bekommen hat und nun ist er seit ein paar Tagen 3 Jahre.

Hierbei hat mich vor allen überrascht was Lütti so alles aufgeschnappt hat und auch korrekt wiedergeben kann.

So waren wir letztens auf einen Spielplatz. Ein kleiner Junge, wenn überhaupt 2 Jahre älter als unser Sohnemann, erklärte Lütti wie seine Mutter heißt. Auf einmal sagte Lütti wie Mama Erklaert und ich heißen. WAHNSINN! Dafür hatte er in diesem Moment vergessen wie seine Schwestern heißen. 😀

Ansonsten ist Netflix aktuell beim kurzen total angesagt. Ich finde es wahnsinnig toll wie er dabei die Charaktere und Geschichten aufschnappt und in sein Spiel einbaut. Toll wie auf einmal die Paw Patrol sich mit Bumble Bee ein Autorennen liefern oder anders herum der Autobot den Fellfreunden bei einer Mission hilft.

Nicht nur dass der kleine Mann 3 geworden ist bald geht er in den Kindergarten. Irgendwo freue ich mich darauf, weil er einfach Bock hat. Auf der anderen Seite heißt das somit auch, dass er den nächsten Abschnitt in seinen Leben betritt. Die Sprünge werden größer sein und die Schnute auch: D

Hierzu aber mehr wenn es dann soweit ist.

Abschließend möchte ich noch sagen das ich am liebsten noch jede Menge mehr geschrieben hätte. Am liebsten auch etwas über die Teenezicken aber da ich befürchte, dass dies für die beiden Unangenehm ist lass ich diese erstmal außen vor.

Ansonsten hoffe ich, dass Du viel Spaß beim Lesen hattest und ich würde mich freuen, wenn Du den Beitrag – sofern er dir gefallen hat – teilst damit viele Leute mich finden.

Liebe Grüße

dein Björn

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Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
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