Warum sind Eltern nach den Kindern erkältet?
Warum bekommen Eltern nach ihren Kindern eine Erkältung?
Entschuldigung, dass ich mich seit fast zwei Wochen nicht gemeldet habe. Ich war die erste Woche beruflich stark Eingebunden und letzte Woche lag ich krank im Bett. Mittlerweile geht es mir wieder besser außer dass meine Nase noch etwas läuft und ich nur gedämpft höre.
Das Gute an der Geschichte ist, dass ich Dir mal wieder eine frische Frage beantworten kann. Wir haben uns nämlich gestern Abend über meine Erkältung unterhalten. Hierbei sind wird zu dem Schluss gekommen, dass ich eine Papa Erkältung hatte, weil ich kurz nach Lütti krank geworden bin.

Du musst nämlich wissen, dass es mehrere Arten von Erkältungen gibt.

  • Allgemeine Erkältung
  • Frauen und Männer Erkältung
  • Mama und Papa Erkältung

Allgemeine Erkältung

Bei der Allgemeinen Erkältung handelt sich um eine Art schnupfen. Man hat eine laufende Nase und etwas Kopfschmerzen. Diese braucht eine Woche um auskuriert zu werden.

Frauen und Männer Erkältung

Bei den Frauen und Männer Erkältung sieht es schon etwas schlimmer aus. Hier kommt Fieber, Halsschmerzen und Gliederschmerzen hinzu. Der Unterschied bei Frauen und Männern ist, dass die Frauenerkältung nicht so viel Kraft kostet und daher Frauen auch noch wesentlich Agiler sind als wir Männer. Diese Art der Erkältung braucht ebenfalls eine Woche um auskuriert zu werden.

Mama und Papa Erkältung

Nun kommen wir zu der „schlimmsten“ Art der Erkältung. Die Mama und Papa Erkältung. Hierbei haben wir die gleichen Symptome wie bei der Frauen und Männer Erkältung. Diese Art benötigt jedoch zwischen zwei bis drei Wochen bevor man wieder auf den Beinen ist. Ich habe sogar schon von Mamas gehört die während der Mama Erkältung im Bett blieben. Du siehst also mit ihr ist nicht zu spaßen.

Doch wie kommt das?

Alle Erkältungsformen werden von kleinen Viren verursacht die unser Immunsystem bekämpft. Das geschieht in der Regel auch recht erfolgreich da es rechtzeitig einschreitet und die Symptome dabei relativ harmlos verlaufen.

Bei der Mama und Papa Erkältung hingegen stecken wir uns bei unseren Kindern an. Dies ist, wenn man genauer darüber nachdenkt, auch nicht verwunderlich, bemuttern und bevatern wir die Kleinen. Wir kuscheln mit Ihnen, streicheln das Köpflein, haben schlaflose Nächte um zu schauen ob noch alles in Ordnung ist und machen das eine oder andere Malheur sauber.

Dabei stecken wir uns dann mit den sogenannten Kleinkinderkältungsviren an. Diese gelangen in unseren Körper durch ein Niesen oder ein drücken während unser Kind hustet.

Das Problem für das Immunsystem der Eltern ist nun, dass diese Kleinkinderkältungsviren (was ein Zungenbrecher), genau wie unser Kind, viel süßer sind als die ausgewachsenen Viren. Sie sehen so aus als würden sie eine Windel und einen Schnuller Tragen und haben riesengroße Kulleraugen.

Dabei ist es ja ganz klar, dass das Immunsystem zuerst nicht einschreitet denn wer verdächtigt schon so was Niedliches als gefährlich. Erst wenn die Viren sich dann langsam verbreiten und anfangen zu quengeln starten auch die Symptome bei uns Eltern.

Das Immunsystem versucht mit Beruhigen der Viren diese zuerst in Schacht zu halten. Dies funktioniert leider nicht. Die Viren geben Laute von sich wie „ne ne“ oder „mh mh“. In der Endphase, wenn die Erkältung dann richtig ausbricht, fängt das Immunsystem an zu handeln und bekämpft die Kleinkinderkältungsviren mit starken Flässchenattacken.

Da Viren eine viel kürzere Lebensdauer haben werden diese Schneller erwachsen. Sobald die Flässchentaktik also aufgeht verwandeln sich die Viren in Teile unseres Immunsystems.

Das weibliche Immunsystem reagiert hier übrigens viel schneller und strenger weshalb eine Mama Erkältung anfangs zwar genauso stark aber nicht so lang verläuft wie die Papa Erkältung!

Dir hat der Beitrag gefallen? Teile Ihn doch mit Freunden.

Schreibe einen Kommentar

Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
Menü schließen