Die Welt mit Kinderaugen wahrnehmen – Auto und Garten

Ich kam letzte Woche nach Hause und habe mich schon auf das Essen gefreut. Es war sehr heiß draußen, die Klima im Büro hat auch nicht richtig funktioniert und wie meistens habe ich mir auch keine Stulle gepackt.

Lütti hatte mitbekommen wie ich ein geparkt habe und kam mit seiner großen Schwester, Madame L, angerannt. Er schrie mir bereits entgegen „Bruuuuuuuuuum“. Er wollte eine Runde mit dem Auto drehen.

Lütti war zwar knatschi, weil ich erst essen wollte aber da mussten wir beide jetzt durch. Ich durch Lüttis geknatsche und Lütti dass er noch warten musste bis ich aufgegessen habe. Anschließend sind wir dann raus, niemand sonst mochte mit, und haben den Kindersitz von der Rückbank auf den Vordersitz gepackt. Airbag noch schnell ausgeschaltet und dann „brum“!

Die Idee kam im Auto

Nach ein paar Minuten fiel mir auf das Lütti nicht viel sehen konnte auf der Höhe. Also hielt ich rechts an und habe den Sitz hochgepumpt. Dabei wurde mir erst mal bewusst, dass ein Kind die Welt nicht nur vom Verständnis völlig anders wahrnehmen muss als wir, sondern auch optisch. Ich habe also angefangen, wenn die Situation es zugelassen hat Bilder zu machen auf Höhe von Lütti. Anbei siehst Du wie der Sitz von Lütti unten war.

Sitz unten

Nach dem Hochpumpen sah die Welt wieder ganz anders aus!

Blick aus dem Seitenfenster

So ging die Fahrt also weiter. Wir fuhren am Rhein entlang, über eine Schnellstraße da Lütti es mag, wenn wir etwas schneller fahren. Er schreit dann immer voller Freude „Bruuuuuuuum“ und hebt die Arme hoch. Typisch Junge eben.

Dann sind wir bei uns an einer langen Straße zum Üttelsheimer See gefahren. Als alles leer war wollte ich nochmal wissen wie Lütti wohl diese tolle Aussicht wahrnimmt.

Blick durch die Frontscheibe

Ich habe es hier schon faszinierend gefunden. Für mich ist es so selbstverständlich meine Umgebung ohne Probleme überblicken zu können und dann das. Also machte ich letztens weiter im Garten um mal zu sehen wie dort die Übersicht für den Kleinen ist.

Abenteuer Garten

Wir haben Samstag, sind morgens mit der Oma einkaufen gefahren und Lütti hatte sein Mittagsschläfchen hinter sich. Die Sonne hat geschienen und unser Teil des Gemeinschaftsgartens samt Sandkasten waren Schattig. Beste Voraussetzungen um sich die Kamera zu schnappen und etwas nach draußen zu gehen.

Als erstes ging der Lüttonaut zum Tisch um sich etwas zu trinken zu schnappen.

Tisch

Dabei entdeckte er den Dino der auf dem Tisch stand. Aus Sicht des Lüttis ist so ein kleiner Spielzeug Dino, wenn man bei Papa auf den Schoß sitzt ja das größte Abenteuertier.

Im Anschluss ging es weiter zum Sandkasten. Was aus meiner Sicht aussieht wie ein „kleines Loch“ mit Sand ist aus Kinderaugen ja schon eine kleine Düne in der sich allerlei Spielzeug versteckt.

Nach einem kurzen Päusschen haben Madame L und ich uns entschlossen die Wäsche, welche Mama Erklaert morgens vor der Arbeit aufgehängt hat, abzuhängen. Selbst hier dachte ich im Anschluss „WOW ein Stofftunnel für den Lüttonauten!“

Nachdem der kleine dann noch ein wenig mit dem Wasser geplanscht hat haben wir den Abend mit einem Eis aus der Couch ausklingen lassen… Verdammt hat der Papa große Schinken!

Ich werde von Zeit zu Zeit thematisch diese Beitragsreihe in den Specials erweitern.

Liebe Grüße

Björn

 

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Björn

Mein Name ist Björn Pöhlsen, ich wurde 1985 im wunderschönen Duisburg Homberg geboren und wohne noch bis heute hier. Ich habe mittlerweile drei wunderbare Kinder, zwei Töchter (von 2003 und 2005) und einen Sohn (von 2015), welche meiner Frau und mir jeden Tag mal zu einen größeren und mal zu einem kleineren Abenteuer gestalten. Doch gerade das sorgt dafür das es Zuhause nie langweilig wird
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