Bücher
Bücher aus der Sicht unserer Kinder

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Ich bin immer öfter davon fasziniert wie unser Lütti die Welt wahrnimmt. Gefühlt war es gestern noch so, dass er ein wenig Angst vor der großen weiten Welt und ihren Eindrücken hatte. Im Gemeinschaftsgarten war alles komisch, doof, ja – sogar angsteinflößend. Die Farbe der Wiese ist seltsam, was ist das für ein Gefühl, wenn man Sand in den Händen hält usw.

Mittlerweile tobt er draußen rum als gäbe es kein Morgen mehr. Sind wir drinnen wird immer häufiger neben dem „normalen“ Spielzeug auch zum Buch gegriffen. Lütti setzt sich dann neben mich oder Mama Erklaert oder seinen Geschwistern und sagt dann „bisschen Lesen!“.

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Stofftiere

Eine der berühmtesten Vorlagen für ein Stofftier ist wohl der Teddybär. Darüber hinaus gibt es noch viele andere Motive wie ein Stofftier gestaltet werden kann. Doch egal wie der flauschige Kumpel unserer Kinder oder sogar mancher Erwachsener aussieht haben alle etwas gemein. Sie können die besten Freunde deiner Zwerge sein.
Gehen wir aber einen Schritt zurück. Im letzten Beitrag habe ich dir gezeigt wie ein Kind das fantastische Grün eines Gartens wahrnehmen kann. Heute möchte ich dir – nicht ganz so Bildgewaltig – zeigen was es für unsere Kleinen bedeutet einen Stofffreund zu haben.

Er hört zu und versteht mich

Für uns Erwachsene ist ein Stofftier ein Tröster, jemand der unsere Sorgen und Geheimnisse behalten kann und den wir uns jeder Zeit schnappen können, wenn wir jemanden zum Drücken brauchen.

Ich glaube aus Sicht unserer Kinder ist da mehr hinter. Kinder lernen die Welt spielend kennen. Sie haben in Stofftieren einen Spielkameraden der jeden Unsinn mitmacht. Er darf in die Luft geworfen werden nur um im nächsten Moment feste gedrückt zu werden.

Darüber hinaus können Kinder ihren Wattewundern alles Erzählen. Das Beste daran ist, dass ihr Stofftier Sie versteht. In ihrer Fantasie mag er vielleicht sogar das eine oder andere Mal helfen. Wenn Mama und Papa gerade mit komischen erwachsenen Dingen wie Kochen beschäftigt sind ist das das Stofftier für Sie da.

Beruhige mich

Wie bereits gesagt ist Schmusen auch eine ganz große Rolle die ein Tier einnimmt. Versuche dich in deine Kindheit zurück zu erinnern. War es nicht das schönste sich an Mama oder Papa zu schmusen? Nach einem harten durchspielten Tag oder in einer unangenehmen Situation den Kopf einfach in den Bauch von den Eltern zu vergraben und die Seele baumeln zu lassen?

Genauso ist es mit den Bärchen! Doppeltes Glück, wenn neben Bärchen auch noch der elterliche Bauch hinhalten kann aber unbezahlbar wenn es ins Bett geht aber Mutter und Vater dort nicht mehr mit reinpassen.

Mein Bärchen gehört zu mir

Ich gebe zu eines der berühmtesten Filmzitate aller Zeiten zu verwenden hat was von einem flachen Witz aber Fact ist, wenn Kinder sich auf ein Stofftier einlassen dann ist es für eine lange Zeit der beste Freund unserer Kleinen.

Ich sehe es bei unserem Kleinen. Morgens nach dem Aufstehen oder beim Verdauungsschmusi auf der Couch darf Bärchi nicht fehlen. Zum Teil muss der kleine Kumpel sogar mit Raus zum Spielen um dann doch nur zuschauen zu müssen. Wenn Bärchi jedoch nicht in der Nähe ist wird das Spielen sofort unterbrochen! Manchmal 😀

Ich hoffe ich konnte dir wieder einen kleinen Einblick geben wie unsere Kleinen die Welt sehen können. Ich selbst finde es beim Schreiben interessant das man selber mal so Klein war aber sich zum Teil doch nicht mehr richtig reinversetzen kann.

Ansonsten würde mich natürlich brennend Interessieren wie das Verhältnis zwischen deinen Kindern und ihren Stofftieren ist. Ich habe ehrlich gesagt immer lieber mit Autos und Transformers gespielt als mit Stofftieren.

Liebe Grüße

dein Björn

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Die Welt mit Kinderaugen wahrnehmen – Auto und Garten

Ich kam letzte Woche nach Hause und habe mich schon auf das Essen gefreut. Es war sehr heiß draußen, die Klima im Büro hat auch nicht richtig funktioniert und wie meistens habe ich mir auch keine Stulle gepackt.
Lütti hatte mitbekommen wie ich ein geparkt habe und kam mit seiner großen Schwester, Madame L, angerannt. Er schrie mir bereits entgegen „Bruuuuuuuuuum“. Er wollte eine Runde mit dem Auto drehen.

Lütti war zwar knatschi, weil ich erst essen wollte aber da mussten wir beide jetzt durch. Ich durch Lüttis geknatsche und Lütti dass er noch warten musste bis ich aufgegessen habe. Anschließend sind wir dann raus, niemand sonst mochte mit, und haben den Kindersitz von der Rückbank auf den Vordersitz gepackt. Airbag noch schnell ausgeschaltet und dann „brum“!

Die Idee kam im Auto

Nach ein paar Minuten fiel mir auf das Lütti nicht viel sehen konnte auf der Höhe. Also hielt ich rechts an und habe den Sitz hochgepumpt. Dabei wurde mir erst mal bewusst, dass ein Kind die Welt nicht nur vom Verständnis völlig anders wahrnehmen muss als wir, sondern auch optisch. Ich habe also angefangen, wenn die Situation es zugelassen hat Bilder zu machen auf Höhe von Lütti. Anbei siehst Du wie der Sitz von Lütti unten war.

Sitz unten

Nach dem Hochpumpen sah die Welt wieder ganz anders aus!

Blick aus dem Seitenfenster

So ging die Fahrt also weiter. Wir fuhren am Rhein entlang, über eine Schnellstraße da Lütti es mag, wenn wir etwas schneller fahren. Er schreit dann immer voller Freude „Bruuuuuuuum“ und hebt die Arme hoch. Typisch Junge eben.

Dann sind wir bei uns an einer langen Straße zum Üttelsheimer See gefahren. Als alles leer war wollte ich nochmal wissen wie Lütti wohl diese tolle Aussicht wahrnimmt.

Blick durch die Frontscheibe

Ich habe es hier schon faszinierend gefunden. Für mich ist es so selbstverständlich meine Umgebung ohne Probleme überblicken zu können und dann das. Also machte ich letztens weiter im Garten um mal zu sehen wie dort die Übersicht für den Kleinen ist.

Abenteuer Garten

Wir haben Samstag, sind morgens mit der Oma einkaufen gefahren und Lütti hatte sein Mittagsschläfchen hinter sich. Die Sonne hat geschienen und unser Teil des Gemeinschaftsgartens samt Sandkasten waren Schattig. Beste Voraussetzungen um sich die Kamera zu schnappen und etwas nach draußen zu gehen.

Als erstes ging der Lüttonaut zum Tisch um sich etwas zu trinken zu schnappen.

Tisch

Dabei entdeckte er den Dino der auf dem Tisch stand. Aus Sicht des Lüttis ist so ein kleiner Spielzeug Dino, wenn man bei Papa auf den Schoß sitzt ja das größte Abenteuertier.

Im Anschluss ging es weiter zum Sandkasten. Was aus meiner Sicht aussieht wie ein „kleines Loch“ mit Sand ist aus Kinderaugen ja schon eine kleine Düne in der sich allerlei Spielzeug versteckt.

Nach einem kurzen Päusschen haben Madame L und ich uns entschlossen die Wäsche, welche Mama Erklaert morgens vor der Arbeit aufgehängt hat, abzuhängen. Selbst hier dachte ich im Anschluss „WOW ein Stofftunnel für den Lüttonauten!“

Nachdem der kleine dann noch ein wenig mit dem Wasser geplanscht hat haben wir den Abend mit einem Eis aus der Couch ausklingen lassen… Verdammt hat der Papa große Schinken!

Ich werde von Zeit zu Zeit thematisch diese Beitragsreihe in den Specials erweitern.

Liebe Grüße

Björn

 

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